13. März 2026 – BILDUNG

TIME TO ACT-WORKSHOP BEI DEN SCORING GIRLS*

Am 20. Februar 2026 fand in Köln der erste Workshop im Rahmen des Projekts Time to ACT in Kooperation mit den SCORING GIRLS* statt. Die Scoring Girls* setzen sich dafür ein, Mädchen und junge Frauen durch Sport- und Bildungsangebote zu stärken, ihr Selbstbewusstsein zu fördern und ihnen neue Perspektiven für ihre persönliche Entwicklung zu eröffnen.

Der Workshop widmete sich den Themen Antisemitismus sowie jüdisches Leben in Deutschland. Gemeinsam mit der Referentin Mascha setzten sich die Teilnehmerinnen mit verschiedenen Formen von Antisemitismus auseinander und diskutierten darüber, wie Vorurteile entstehen und welche Auswirkungen sie im Alltag haben können. Ziel war es, Wissen zu vermitteln, Denkmuster zu hinterfragen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie antisemitischen Aussagen und Situationen begegnet werden kann.

Ein weiterer Workshop fand am 12. März 2026 in Berlin statt und wurde von Katrin begleitet. Auch hier standen der Austausch über Antisemitismus, gesellschaftliche Verantwortung und die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen brachten ihre eigenen Fragen und Erfahrungen ein und diskutierten darüber, wie ein respektvoller Umgang miteinander gestärkt werden kann.

Im Rahmen des Berliner Workshops gab es außerdem ein gemeinsames Essen.Dabei kam die Gruppe auch über den Fastenmonat Ramadan ins Gespräch, was zusätzlichen Raum für persönliche Begegnungen und interkulturellen Austausch bot.

Teilnehmende hält der Siddur (zentrale jüdische Gebetbuch)

Time to ACT Protagonistin Katrin

Das Projekt Time to ACT hat das Ziel, für Antisemitismus zu sensibilisieren und gleichzeitig die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland sichtbarer zu machen. Durch Workshops und Bildungsangebote sollen Räume geschaffen werden, in denen offene Gespräche möglich sind und junge Menschen dazu ermutigt werden, sich aktiv gegen Diskriminierung einzusetzen.

Das Projekt Time to ACT wird von folgenden Partner:innen gefördert: