Das entwicklungspolitische Bildungsprojekt Routen – Geschichten von Menschen auf der Flucht bringt Jugendlichen die Erfahrungen von Geflüchteten nahe und regt sie dazu an, Ursachen, Hintergründe und globale Verflechtungen von Fluchtmigration zu reflektieren. Denn oft bleiben Flucht und Migration in Medien und Schulbüchern eine abstrakte Zahl oder ein ferneliegender Begriff. Das Projekt gibt diesen Zahlen ein Gesicht und macht globale Zusammenhänge erfahrbar.
In interaktiven Workshops tauchen Jugendliche in die Geschichten von Protagonist:innen mit Fluchterfahrung ein. Anhand von Biografien, Videoaufzeichnungen und Landkarten rekonstruieren sie deren Fluchtrouten nach Deutschland. Damit die Inhalte auch nach dem Workshop nachhaltig wirken, arbeiten wir mit interaktiven Materialien und digitalen Info-Sets für Lehrkräfte und Schüler:innen.

Von HÁWAR.help erstellte multimediale Info-Materialien zu den Herkunfts- und Transitländern im Globalen Süden sowie in Europa werden in den Workshops eingesetzt, um die Teilnehmenden zu befähigen, die Biografien von Geflüchteten in übergeordnete Zusammenhänge einzubetten. Sie lernen, das Zusammenwirken lokaler und globaler Prozesse im Hinblick auf verschiedene Fluchtursachen kritisch zu hinterfragen und einzuordnen, und entwickeln Verständnis für die Lage von Menschen auf der Flucht.
Die Workshops richten sich an Jugendliche und junge Erwachsene ab Jahrgangsstufe 9 und werden bundesweit an schulischen und außerschulischen Bildungsorten durchgeführt.
Perspektivwechsel ermöglichen: Abstrakte Fluchtstatistiken werden durch persönliche Lebensgeschichten greifbar.
Globales Lernen stärken: Das Zusammenwirken lokaler und globaler Ursachen (Klima, Konflikte, Ungleichheit) wird verstanden.
Kritische Medienkompetenz fördern: Jugendliche lernen, multimediale Quellen und Berichterstattung zu hinterfragen.
Empathie & Vorurteilsabbau: Der direkte Bezug zu den Biografien baut Stereotype ab.
Handlungskompetenz aktivieren: Befähigung zur eigenen Meinungsbildung und zu zivilgesellschaftlichem Engagement.
Nachhaltigkeit im Unterricht: Impulse wirken über den Workshop hinaus in den Schulalltag nach.

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Routen – Geschichten von Menschen auf der Flucht wird von folgenden Partner:innen gefördert: